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Oktober
kopfwut.
Ich lese mich durch ihre Worte, suche nach Wahrheiten und dem Echten, aber alles ist so verschwommen und surreal, dass ich am Ende genauso wenig weiß wie vorher.

Ich bin gefangen im Alter von dreizehn Jahren. Jung pubertär mit einem Hauch von schwarzer Romantik, die ich eigentlich überhaupt nicht kenne und nur so wahrnehme, wie es gerade in die Situation passt.

Entfernungen weiß ich sehr zu schätzen, sage ich immer; aber eigentlich auch nur, weil ich mit der Nähe nicht so gut zurecht komme. Nähe ist etwas abscheuliches. Sich hingeben, wahrnehmen, atmen, riechen, schmecken. Alles ist auf Zeit. Alles ist begrenzt. Einmischen in fremde Welten, fremde Leben. Das kann ich gut, sage ich immer und betrachte dabei mein ganzes Dasein als Lüge.

Lügen ist einfach, verstrickt, kompliziert. Kompliziert mag ich, sage ich immer, aber nur , weil ich so einfach bin.

Ich würde mich gerne elegant aus der Affaire ziehen.

Die Tage sind wie die Nächte, bestehen aus Zigaretten drehen und Zigaretten rauchen.


Ich muss hier einfach weg.

 
 
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Last update: 2008.10.17, 15:07
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